Sanieren von Mauerwerksrissen mittels Spiralanker

Bei vielen Rissen reicht bloßes Überspachteln oder Auspressen nicht aus. Mit dem Spiralankersystem werden die Rissufer dagegen kraftschlüssig miteinander verbunden und das geschädigte Mauerwerk nachträglich verstärkt. Hierzu werden die so genannten Spiralanker zusammen mit einem speziell auf den Einsatz abgestimmten Ankermörtel in die zuvor aufgefrästen Mauerwerksfugen (z.B. mit Mauernutfräse) horizontal beziehungsweise senkrecht zum Rissverlauf eingebaut. Die Spiralanker sind aus Edelstahl. Der Ankermörtel auf Zementbasis zeichnet sich durch seine hohen Verbundfestigkeiten und gute Verarbeitbarkeit aus. Aufgrund der elastischen Eigenschaften können Spiralanker und Ankermörtel auch weiterhin im Mauerwerk auftretende Verformungen schadensfrei kompensieren. Das Spiralankersystem behindert somit nicht nur die Bewegung vorhandener Risse, sondern verhindert auch die Entstehung neuer Risse an anderer Stelle.

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